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		<title>orgelmagazin.com - Feuilleton der Orgel</title>
		<link>http://www.orgelmagazin.com/</link>
		<description>Orgelmagazin - Ein Internet-Magazin zum Thema Orgel und Orgelmusik. Ob Orgelvorstellungen und -Portraits, neue Orgeln, Neues aus den Bereichen Orgelmusik, Orgelbau und Wissenschaft, Interessantes über Komponisten, neue Kompositionen und Konzerte. Ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Portal für den Orgelbegeisterten und Interessierten.</description>
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			<title>orgelmagazin.com - Feuilleton der Orgel</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 Apr 2008 10:08:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Orgelkomposition von Bach entdeckt </title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/orgelkomposition-von-bach-entdeckt.html</link>
			<description>Sensationsfund in Halle</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Musikwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben eine Orgelkomposition von Johann Sebastian Bach entdeckt. Bei dem Werk, von dem bislang nur die ersten fünf Takte bekannt waren, handelt es sich um eine Fantasie über den Choral „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“. Die Komposition liegt in Form einer Abschrift des ehemaligen Leipziger Thomaskantors Wilhelm Rust in der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) in Halle vor. Die ULB ersteigerte vor wenigen Wochen einen Teilnachlass von Rust.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Entdeckt haben die Komposition nun Dr. Michael Pacholke und Stephan Blaut, die an der Hallischen Händelausgabe arbeiten. Diese kritische Gesamtausgabe ist als Drittmittelprojekt in das Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) integriert. Pacholke und Blaut hatten zusammen mit Dr. Kathrin Eberl-Ruf von der MLU den Erwerb des Nachlasses von Willhelm Rust angeregt. Ein Leipziger Auktionshaus hatte ihn zur Versteigerung angeboten. „Bei der Durchsicht bin ich dann auf ein Stück von Bach gestoßen, das ich nicht kannte. Damit begann die Recherche&quot;, berichtet der Musikwissenschaftler Stephan Blaut.<br /><br />„Die Entdeckung bereichert unser Wissen um das Frühwerk Johann Sebastian Bachs in beträchtlichem Maße und schenkt der Musikwelt eine großartige Komposition in einer in Bachs Oeuvre seltenen Gattung der Orgelmusik&quot;, sagt Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann vom Institut für Musik der MLU. „Aufgrund seiner Dimensionen und seiner beeindruckenden kompositorischen Gestaltung wird der Fund sicher mit Freude Aufnahme sowohl bei der Fachwelt als auch bei den Liebhabern der Musik Bachs finden&quot;, ergänzt Stephan Blaut. <br /><br />„Ich kann unsere Musikwissenschaftler zu diesem Fund nur herzlich beglückwünschen&quot;, sagt Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der Martin-Luther-Universität. „Zusammen mit der Universitäts- und Landesbibliothek haben sie Beachtliches geleistet.&quot; <br /><br />Wilhelm Rust (1822-1892) war Musiklehrer, Komponist und Organist (ab 1880 Thomaskantor in Leipzig). Verdienste erwarb er sich als Herausgeber von 26 Bänden der ersten Gesamtausgabe der Werke Johann Sebastian Bachs, für die er seit 1858 hauptverantwortlich war. Bei der Durchsicht des Teilnachlasses, der u. a. Abschriften Bachscher Musik, kompositorische Arbeiten von Rust und Konzertbesprechungen enthält, konnten Dr. Michael Pacholke und Stephan Blaut das Orgelwerk von Johann Sebastian Bach in einer Abschrift von Rust aus dem Jahr 1877 identifizieren. Bislang waren davon nur die ersten fünf Takte bekannt. Im Bach-Werkeverzeichnis (1950, 21990) wird es unter der Nummer „Anhang II 71&quot; als Werk zweifelhafter Echtheit geführt; in dem von Reinmar Emans 1997 herausgegebenen Thematischen Katalog mit J. S. Bachs Orgelchorälen zweifelhafter Echtheit sind die ersten drei Takte von BWV Anh. II 71 abgedruckt unter dem Hinweis „Quellen nicht nachgewiesen&quot;.<br /><br />Nach eingehendem Studium der Musik, der Ermittlung der Provenienz der Quelle, die Rust als Vorlage gedient hatte, und konsultierender Beratung mit Prof. Dr. Hans-Joachim Schulze und Dr. Peter Wollny (Bach-Archiv Leipzig) konnte die Komposition zweifelsfrei als Werk Johann Sebastian Bachs bestimmt werden. Es handelt es sich um eine Fantasie über den Choral „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält&quot; für zwei Manuale und Pedal; bislang kannte man von Bach nur die Choralfantasie „Christ lag in Todesbanden&quot; (BWV 718). Beide Fantasien weisen deutliche Merkmale der norddeutschen Choralfantasie auf, die durch Dietrich Buxtehude ihre stärkste Prägung erfahren hatte. Aufgrund stilistischer Eigentümlichkeiten kann die Entstehung von BWV 718 und Anh. II 71 in die Zeit 1705-1710 datiert werden</p>]]></content:encoded>
			
			<author>mailto:Carsten.Heckmann@verwaltung.uni-halle.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 10:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Organistin Elisabeth Roloff spielte in Bielefeld-Ummeln </title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/organistin-elisabeth-roloff-in-bielefeld-ummeln.html</link>
			<description>Eine Solistin begeisterte ihr Publikum</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><br />Ihr Progamm&nbsp;begann Roloff mit der dorischen&nbsp;Toccata und Fuge (BWV 538) von J.S. Bach.<br /><br />Am 21. September 1732 reiste J.S. Bach mit Anna Magdalena nach Kassel. Nach der Orgelprüfung erfolgte am 28. September 1732 durch J.S. Bach das Einweihungskonzert in der St. Martins-Kirche. Es erklang höchstwahrscheinlich J.S. Bachs „Dorische Toccata und Fuge in d-moll“, BWV 538, ein ungemein virtuoses Stück aus seiner Weimarer Zeit.<br /><br />Der zwölfjährige Erbprinz Friedrich von Hessen-Cassel schenkte Bach aus Begeisterung einen edelsteingeschmückten Ring, da er die&nbsp;Pedalkunst Bachs bewunderte: &quot;die Füße, die so beflügelt über die Pedale eilten, dass die wuchtigsten Klänge wie Blitz und Donner in den Ohren der Hörer widerhallten.&quot;<br /><br />So, wie in diesem zitierten Textteil erklang&nbsp;das Werk&nbsp;nicht in der Ev. Kirche von Ummeln, da hier eine trockene Akustik den Nachhall schmälerte. Lobend gerade hier anzumerken&nbsp;war das virtuose Spiel und die geschickte Registrierung der erfahrenen Organistin. Sie verstand es großartig, die feinen Nuancen in diesem großartigen Bach-Werk dem Hörer näher zu bringen.</p>
<p class="bodytext">Im Anschluss daran erklang das Orgelwerk: DEDICATIONS; Five Preludes von Jaromir Weinberger.Der in Prag geborene Komponist erhielt ab 1915 in Leipzig Orgelunterricht von Reger, emigrierte 1939 in die USA und komponierte dort fünf Orgelwerke.Weinberger bezeichnet seine kurze Zeit bei Reger als einen entscheidenden Einfluß in seinem Leben.<br /><br />Die fünf Präludien der Dedications ist für jedes Stück einer biblischen Frauengestalt gewidmet, womit I Miriam (2. Mose, 4. Mose), II Rachel (1. Mose), III Ruth (Buch Ruth), IV Deborah (Buch der Richter 4, 5) und V Esther (Buch Esther) ihre jeweilige Rolle, deren Charakter und Atmosphäre zugewiesen bekommen; als Lieder ohne Worte erfahren sie eine Sonderbehandlung.<br />Diese moderne Tonsprache wurde spektakulär und gekonnt von der Organistin&nbsp;in klingende Konzertmusik&nbsp;umgesetzt.<br /><br />Als ein&nbsp;weiteres Werk der&nbsp;späten Barockzeit erklang von J.S. Bach aus den Trio-Sonaten die Sonata V in C-Dur (BWV 529).<br />Diese Trio-Sonaten wurden höchstwahrscheinlich zu Beginn der Leipziger Zeit für die musikalische und technische Ausbildung des Sohnes Wilhelm Friedemann und anderer Schüler komponiert. Man konnte auch in diesem Konzert&nbsp;von dieser Schönheit der Trio-Sonaten nicht genug bekommen.<br />Welche Fallstricke beinhalten diese Orgel-Sonaten ! Innig berührend und überzeugend verstand es die Organistin, diese wunderbare Orgelliteratur künstlerisch auszugestalten und wiederzugeben.</p>
<p class="bodytext">Die Sonate&nbsp;Nr.5 in D-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy ist ein Herzstück der Romantik. Es ist kein Geheimnis, dass die Sonaten von Mendelssohn zur erfolgreichsten Gattung in der Orgelmusik des späten 19. Jahrhunderts wurden. Eine üppige Klangvielfalt, mit romantischen Elementen durchsetzt, erklang&nbsp;aus diesem&nbsp;wunderschönen Orgelwerk. Die Möglichkeit der Kleuker-Orgel, dies entsprechend wiederzugeben, wurde bravourös genutzt. </p>
<p class="bodytext">Zum Abschluss erklang französische Kathedralmusik von Charles-Arnaud Tournemire mit´seiner Cantilène improvisee und einer&nbsp;Improvisation sur le TE DEUM. <br /><br />Erstaunt vernahmen&nbsp;die Hörer, dass an der Kleuker-Orgel so großartige Kathedralmusik gespielt werden konnte. Bewundernswert, wie die Originalsprache der französischen Orgelliteratur von einer&nbsp;Meisterin ihres&nbsp;Fachs&nbsp;umgesetzt wurde. Die Organistin hatte&nbsp;einen langjährigen Aufenthalt in Paris verbracht und und&nbsp; bei M.C. Alain studiert. Sie war von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris. -<br /><br />Ihr&nbsp;Wissen und Können vermittelte Elisabeth Roloff dem Hörer&nbsp;im rezensierten Konzert&nbsp;eindrucksvoll.&nbsp;Bewundernswert, was diese Organistin mit 71 Jahren an der Orgel noch zu leisten im Stande ist.</p>
<p class="bodytext">Eine&nbsp;vollbesetze Kirche&nbsp;spendete dieser großartigen Künstlerin den wohlverdienten Applaus mit &quot;standig ovations&quot;-&nbsp;nach einer erlebten Sternstunde&nbsp;der Orgelmusik.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Programm:</p>
<p class="bodytext">J.S. Bach (1685-1750) DorischeToccata und Fuge (BWV 538)<br /><br />Jaromir Weinberger (1894-1967) Dedications, Five Preludes<br /><br />J.S. Bach Sonata V in C-Dur (BWV 529)<br /><br />Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Sonata V in D-Dur<br /><br />Charles Tournemire (1870-1939) Cantilene improvisee, Improvisation </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>reklovia@web.de</author>
			<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 23:15:11 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;ORGELWIND- WORKSHOP&quot; </title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/orgelwind-workshop-eine-ankuendigung.html</link>
			<description>Einladung für Orgelbauer und Fachleute nach Stuttgart</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong></strong></p>
<p class="bodytext"><strong>ORGELWIND WORKSHOP </strong></p>
<p class="bodytext"><strong>und Einführung in die Software „Windsy“<br /><br /></strong>Für Orgelbauer und -fachleute:&nbsp;&nbsp; Eigenschaften des Windsystems, neue Forschungs ergebnisse und Folgerungen für die Praxis (mit Vorführungen)Auslegungsmethode des Windsystems: Theorie und Übungen- Training: Auslegungssoftware und ihre Anwendung- Vorstellung innovativer Windsysteme (mit Vorführungen) </p>
<p class="bodytext"><strong>Termin:</strong>&nbsp;<strong>30. - 31. Mai 2008</strong> </p>
<p class="bodytext"><strong>Ort:</strong>&nbsp;&nbsp;Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Nobelstraße 12&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;70569 Stuttgart (Vaihingen)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Tel.: 0711/970-3405/-3316 · Fax: 0711/970-3433<br />e-mail: <a href="mailto:angster@ibp.fhg.de" >angster@ibp.fhg.de</a> </p>
<p class="bodytext"><strong>Teilnahmegebühr:</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>€</strong><strong> 890,-, Kursmaterial, die Planungssoftware für traditionelle Windsysteme, Mittagessen und Kaffepausen &nbsp;inbegriffen</strong></p>
<p class="bodytext">Mitglieder des Förderverein Orgelforschung (FOF) erhalten 100€ Nachlass.<br /><br /><strong>Thematik des Kurses:</strong></p>
<p class="bodytext">1)&nbsp;&nbsp;Strömungslehre im Orgelbau </p>
<p class="bodytext">2)&nbsp;&nbsp;<strong>Das traditionelle Windsystem:</strong> allgemeine physikalische Eigenschaften, Druckschwankungen, Eigenschaften der verschiedenen Balgarten, Einfluss der Länge der Windkanäle auf den Druck, Einfluss der verschiedenen Übergänge und Formen von Windsystemteilen auf den Wind </p>
<p class="bodytext">3)&nbsp;&nbsp;In Versuchen verwendete Messverfahren (Vorführung im Labor), <strong>Labormessungen</strong>: Druck, Druckverlust, Strömungsgeschwindigkeit, Volumenstrom (Windverbrauch), Druckschwankungen, etc., Anwendung von einfachen technischen Hilfsmitteln </p>
<p class="bodytext">4)&nbsp;&nbsp;Auslegungsmethode für traditionelle Windsysteme: Theorie und Übungen </p>
<p class="bodytext">5)&nbsp;&nbsp;Auslegungssoftware und ihre Anwendung für das traditionelle Windsystem. <strong>Training I:</strong> Installation und Benutzung des Auslegungssoftwares. <strong>Training II: </strong>Gemeinsamer Entwurf für ein Windsystem an einem Beispiel </p>
<p class="bodytext">6)&nbsp;&nbsp;Innovative mechanisch gesteuerte offene Windsysteme, Balg und Windkastenauslass. Innovative elektrisch gesteuerte Windsysteme, Windkastenauslass. Labormessungen an offenen Windsystemen mit Auslassventil.<br /><strong>Referenten:</strong> </p>
<p class="bodytext">Dr. S. Pitsch, Dr. J. Angster, Dipl. –Ing (FH) Zlatko Dubovski (Fraunhofer-IBP, Stuttgart), Prof. Dr. A. Miklos (Steinbeis Transfer Zentrum Angewandte Akustik)</p>
<p class="bodytext"><strong>Anmeldung zur Teilnahme </strong>am </p>
<p class="bodytext"><strong>ORGELWIND WORKSHOP </strong></p>
<p class="bodytext"><strong>und an der Einführung in die Sorftware „Windsy“</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>30. - 31. Mai 2008 (auf Deutsch)</strong></p>
<p class="bodytext">Fraunhofer-Institut für Bauphysik</p>
<p class="bodytext">Dr. Judit Angster,´Tel.: 0711/970 3405 oder 3316&nbsp; Fax: 0711/970 3433<br />e-mail: angster@ibp.fhg.de</p>
<p class="bodytext"><strong>Online Anmeldung (ab 27 Mai): <a href="http://www.ibp.fhg.de/akustik/ma/index.html" target="_blank" >http://www.ibp.fhg.de/akustik/ma/index.html</a></strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Teilnehmerzahl: begrenzt auf 20 Personen.</strong> <strong>(Änderungen vorbehalten!)</strong></p>]]></content:encoded>
			
			<author>angster@ibp.fhg.de</author>
			<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 09:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Konzerte 2008</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/konzerte-2008.html</link>
			<description>Infos zu Konzerten auf renovierter Homepage</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Steyler Konzertsaison findet im Kloster-Jubiläumsjahr statt. </p>
<p class="bodytext">Infos unter <a href="http://www.steyl.de" target="_blank" >www.steyl.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>orgelmagazin@gmx.de</author>
			<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 23:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Konzertsaal-Orgel für die Elbphilharmonie</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/konzertsaal-orgel-fuer-die-elbphilharmonie.html</link>
			<description>Orgelbau Klais gewinnt Hamburger Wettbewerb

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Werkstatt Johannes Klais Orgelbau GmbH &amp; Co. KG ist Sieger des Wettbewerbs zum Bau derOrgel im großen Konzertsaal der Elbphilharmonie. Das Unternehmen mit Sitz in Bonn wird in den nächsten zwei Jahren zusammen mit den Architekten der Elbphilharmonie Jacques Herzog und Pierre de Meuron die Orgel planen und bauen. Beteiligt hatten sich an der Ausschreibung sechs Orgelbau-Firmen. Ermöglicht wird der Bau der Orgel durch eine Spende in siebenstelliger Höhe des Unternehmers und ehemaligen Präses der Hamburger Handelskammer, Peter Möhrle.</p>
<p class="bodytext">Die Orgel wird als viermanualiges Instrument mit etwa 65 Registern, einer mechanischen Traktur und einem zweiten, elektrischen, fahrbaren Spieltisch geplant. Ein Fernwerk mit vier weiteren Registern ist in dem Reflektor über dem Orchester geplant. Die Klangcharakteristik soll insbesondere dem Repertoire ab dem 19. Jahrhundert, aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer Musik entsprechen. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 14:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>40 Orgeln, ein Solist, ein Wochenende</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/40-orgeln-ein-solist-ein-wochenende.html</link>
			<description>Ein athlethischer Orgelsprint findet im Vogtland statt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Dresdner Frauenkirchenkantor Matthias Grünert wird vom 11. bis 15. September 2008 die &quot;OrgelArena&quot;, diesmal im Vogtland, erklingen lassen. An dem verlängerten Wochenende wird er an 40 Orgeln im schönen Vogtland spielen. Kein Orgelstück wird doppelt gespielt. </p>
<p class="bodytext">Weitere Informationen unter </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">www.orgelarena.de</p>]]></content:encoded>
			
			<author>info@orgelarena.de</author>
			<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 11:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Orgel-Kompositions-Wettbewerb 2008</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/orgel-kompositions-wettbewerb-2008.html</link>
			<description>Kompositionswettbewerb für Orgel &amp; Alt-Saxophon</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival (IDO) schreibt zum zweiten Mal einen Kompositionswettbewerb aus. Das Thema des Wettbewerbs 2008 lautet: Orgel &amp; Alt-Saxophon. Prämierte und weitere ausgewählte Werke werden durch Professor Torsten Laux (Düsseldorf) &amp; Uwe Steinmetz (Berlin) in einem Konzert im Rahmen des 3. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals im Oktober 2008 uraufgeführt,in einem Düsseldorfer Orgelbuch veröffentlicht und auf einer CD eingespielt. </p>
<p class="bodytext">Ausgewählte Komponisten werden in einem Portrait in der Fachzeitschrift  organ vorgestellt.</p>
<p class="bodytext">1. Preis: 2000 ¬, 2. Preis: 1000 ¬, 3. Preis: 500 ¬ sowie Förderpreise</p>
<p class="bodytext">Die Mitglieder der Jury sind: Wolfram Adolph (beratend), Claus Dillmann, Christian Ekowski, Wolfram Goertz, Michael Grüber, KMD Prof. Dr. Gustav-Adolf Krieg, Norbert Laufer, Prof. Torsten Laux (Vors.), Herbert H. Ludwig (stellv. Vors.), Prof. Hans-Dieter Möller, Stefan Palm, Andreas Petersen, Prof. Hans-Peter Reutter, Romano Schubert, Prof. Stefan Schmidt, Uwe Steinmetz.</p>
<p class="bodytext">Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Eingesandt werden können Kompositionen für Orgel &amp; Alt-Saxophon mit einer Spieldauer von maximal 10 Minuten.Die eingereichten Werke müssen speziell für diesen Wettbewerb geschrieben sein und dürfen weder aufgeführt, veröffentlicht noch bereits prämiert sein. Die Komponisten stimmen den oben angegebenen Veröffentlichungen zu.Die Einsendungen (15 Kopien der Noten in je einem eigenen Umschlag) werden nur berücksichtigt, wenn sie anonym mit einem Kennwort bezeichnet sind. Den eingereichten Werken ist ein verschlossener und ebenfalls nur mit dem Kennwort und dem Zusatz Angaben zum Komponisten versehener Umschlag beizufügen, der den Namen des Komponisten,Adresse, Foto, kurzer künstlerischer Lebenslauf sowie eine Kopie des Ausweises/Reisepasses enthält. Weiterhin ist eine Bestätigung, dass das Werk von ihm/ihr komponiert wurde, weder publiziert,prämiert noch uraufgeführt ist, einzureichen.<br />Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Der Wettbewerb unterliegt keiner Altersbindung.<br />Die Juroren sind von der Teilnahme ausgeschlossen.</p>
<p class="bodytext">Bitte fordern Sie unsere detaillierten Ausschreibungsunterlagen an sowie die Teilnahmebedingungen,<br />die Grundlage dieses Kompositionswettbewerbs sind.<br />Einsendung der Kompositionen bis spätestens Freitag, 15. August 2008, an:</p>
<p class="bodytext">psallite.cantate e.V., Postfach 10 43 43, 40034 Düsseldorf</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 17:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> CD-Tip : &quot;Grand Chorus&quot;</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/cd-tip-grand-chorus.html</link>
			<description>22 historische Orgeln südlich der Themse im Portrait</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Nachfrage zur vorgestellten CD war so groß, daß diese schnell vergriffen war und nun eine Neuauflage erscheint.&nbsp; Die Rede ist von &quot;Gand Chorus&quot;, einem Kooperationsprojekt zwischen der &quot;Royal Academy od Music&quot; in London und der &quot;Southwark and South London Society of Organists (SSLSO)&quot;.&nbsp;<br />Durch die&nbsp;interessante Vielzahl von Solisten und der vorgestellten Orgeln erschließt sich dem Zuhörer eine ganze Orgelregion südlich der Themse im akustischen Portrait. <br />Neben Mendelssohn-Bartholdy-Werken spielen Studenten der Royal Academy of Music Werke englischer Komponisten wie u.a. Simon Preston, Edward Elgar, Herbert Howells, Thomas Attwood, Alfred Hollins, Samuel Wesley, William Russel, Charles Viliers Stanford. In rund zweieinhalb Stunden werden dem interessierten Hörer vielfältige Eindrücke englischer Orgelromantik geboten. Ein reichhaltiges Booklet informiert über die&nbsp;22 eingespielten Instrumente. <br />Produzenten der höchst erfolgreichen CD-Produktion sind keine geringeren als Harry Bramma, Nicolas Kynaston und David Titterington. Dies garantiert per se einen gewissen Anspruch und akribische Kontrolle über die&nbsp;soliden Spielkünste aller Solisten. <br />Orgelmagazin-Resumée: Die Doppel-CD &quot;Grand Chorus&quot; besticht durch&nbsp;die breite instrumentale Vielfalt der Aufnahmen und durch eine&nbsp;geschmackvolle Auswahl englischer Kompositionen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert. Diese Eckdaten&nbsp;der aufwendigen Editon verhindern&nbsp;beim&nbsp; Zuhören Langeweile, verführen vielmehr zum&nbsp;Schmökern in den Zusatzinfos, erreichbar im&nbsp;Internet unter der Adresse&nbsp;<a href="http://www.ram.ac.uk/SSLSO/introduction.htm" target="_blank" >http://www.ram.ac.uk/SSLSO/introduction.htm</a>&nbsp;<br />Dort ist auch zu lesen, wie die CD bestellt werden kann. &nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 10:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klein aber fein: Eine kammermusikalische Orgel</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/klein-aber-fein-eine-kammermusikalische-orgel.html</link>
			<description>Die neue Orgel in Otzenrath</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Evangelische Kirche in Neu-Otzenrath ist ein gänzlich neues Bauwerk, ja sogar das ganze Dorf musste neu erbaut werden. Das Dorf Alt-Otzenrath im Rheinkreis Neuss bei Jüchen fiel dem Braunkohleabbau zum Opfer und wurde dem Erdboden gleich gemacht. Wiederum erfreulich ist es, das der kleine Gemeinderaum eine vollwertige Pfeifenorgel erhalten hat. In dem kammermusikalischen Raum haben 12 Register die Möglichkeit sich zu entfalen. Zunächst die Disposition:</p>
<p class="bodytext">I. Manual:</p>
<p class="bodytext">Principal 8' (C-a im Prospekt)</p>
<p class="bodytext">Rohrflöte 8' (C-H in Holz, Fichtepfeifen mit Eichenvorschlägen)</p>
<p class="bodytext">Oktave 4' (C-H Transmission mit Principal 8')</p>
<p class="bodytext">Sesquialter 2fach (Wechselschleife aus II.)</p>
<p class="bodytext">Principal 2' (Vorabzug aus Mixtur 2')</p>
<p class="bodytext">Mixtur 2' </p>
<p class="bodytext">II. Manual:</p>
<p class="bodytext">Bordun 8' </p>
<p class="bodytext">Rohrflöte 4'</p>
<p class="bodytext">Doublette 2'</p>
<p class="bodytext">Sesquialter 2 2/3' + 1 3/5'</p>
<p class="bodytext">Krummhorn 8'</p>
<p class="bodytext">Pedal:</p>
<p class="bodytext">Subbass 16'</p>
<p class="bodytext">Subbass 8' (Fortführung des 16')</p>
<p class="bodytext">Die Orgel wurde im Jahr 2006 von der Orgelbaufirma Martin Scholz in Mönchengladbach erbaut. Platz gefunden hat sie im rechten Kirchenbereich inmitten der Gemeinde. Die Orgel ist ein Kompaktes Werk im massiven Eichengehäuse. Traditionelle Bauweise und behutsame Intonation zeichnen das Werk aus. Es eigent sich besonders für kleine Kirchenkonzerte in Begleitung mit anderen Instrumenten, oder für kleine Barockkonzerte. Die Stimmung ist nach &quot;Neidhard für ein Dorf&quot; gelegt. Eine Temperatur, die alle Tonarten zulässt. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 19:19:08 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Film zur Renovierung</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/film-zur-renovierung.html</link>
			<description>Film-CD gegen freiwillige Spende für eine neue Setzeranlage</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es ist zwar schon ein paar Jahre, daß die Orgelbauwerkstatt Wilbrand-Coenen die große Steyler Orgel restauriert hat. Immer noch interessant zu sehen sind aber die vielen Arbeitsschritte des kleinen Teams, das die historische alte Dame (1888/1937 Späth/Klais) überholt und zu einer der interessantesten niederländischen Konzertorgeln&nbsp;gemacht hat. Die Steyler Orgel steht in der Oberkirche des Missionshauses St.Michaael, der Venloer Ortsteil Tegelen/Steyl liegt unmittelbar an der Grenze zum Niederrhein (D). </p>
<p class="bodytext">Der Autor Jürgen Schröder hat eher aus privatem Interesse das erste Mal zu einer Videokamera gegriffen und so zahlreiche Details, Impressionen und Eindrücke aus der zehnwöchigen Renovierungsphase festgehalten. Nach energischem Schnitt kam ein kleiner, 35minütiger Film heraus, der den Reiz und Charme des technisch-Autodidaktischen nicht verhehlt, aber dennoch viele&nbsp;Bilder bietet, die selten&nbsp;auf einem Orgelfilm zu sehen sind. Ein Vogelnest in einer Pfeife, Einschüsse des Krieges in Prospektpfeifen, Pfeifenreinigungen, Windladenreparaturen, Intonation etc ?..... Impressionen aus diesem Kurzfilm !</p>
<p class="bodytext">Wer Interesse an dieser Film-CD hat, kann sich unter <a href="mailto:orgelmagazin@gmx.de" >orgelmagazin@gmx.de</a> melden&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>orgelmagazin@gmx.de</author>
			<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 09:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zeitfrage !</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/redaktionspause.html</link>
			<description>Orgelmagazin kann derzeit nur sporadisch weitergestaltet werden..</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Liebe Leser ! Aus wichtigen Gründen kann das Orgelmagazin derzeit&nbsp;vom Herausgeber nicht im gewohnten Umfang gestaltet werden. Es können also kleinere &quot;Lücken&quot; in der Aktualisierung entstehen. Ein Gegenmittel : Es steht Ihnen jederzeit frei, eigene Beiträge beizusteuern und das Lesen so interessant zu gestalten !</p>
<p class="bodytext">Mails werden mit Sicherheit registriert, Beiträge von der Technik aktiviert. Übernehmen Sie die das Ruder und&nbsp;die Initiative mit, seien Sie doch mal&nbsp;Autor, Redakteur, Bildjournalist etc.... !?</p>
<p class="bodytext">Die OM-Redaktion&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 19:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Hauch von Silbermann</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/ein-hauch-von-silbermann.html</link>
			<description>Die historische Schramm Orgel auf Schloss Hubertusburg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das prächtige Schloss Hubertusburg in Wermsdorf, ca 40 km von Dresden entfernt, beherbergt in seiner Schloßkapelle eine wunderschöne Orgel des Silbermannschülers Tobias Schramm (1701-1771). Das Instrument mit seinen 10 registern auf einem Manual und Pedal verteilt gliedert sich sehr schön in den frisch restaurierten Kirchenraum ein und steht auf einer Empore über dem Altar. Die Orgel stand zunächst als Stiftung der Königin Maria Josepha in der Kaiserkapelle Dresden-Neustadt und wurde später nach Hubertusburg umgesetzt. 1945 wurde die Orgel schwer beschädigt Der Orgelprospekt ist mit zahlreichen Rokokkoschnitzereien verziert. Erst in den Jahren 2000 und 2001 konnte die Orgel von der Firma Hermann Eule in Bautzen unter Verwendung historischer Teile restauriert werden. An historischem Pfeifenmaterial sind leider nur noch einige Holzpfeifen übrig geblieben. Wenn man die Orgel jedoch spielt, fühlt man sich wie an einem gänzlich historischen Instrument. Die Stimmung: Silbermann modifiziert. Die Orgel kann auch noch manuell betrieben werden: In einer kleinen Nebenkammer lagern 3 große Keilbälge die mittels 3 schweren Eichenpfosten getreten werden können. </p>]]></content:encoded>
			
			<author>marco(punkt)ellmer(at)gmx(punkt)de</author>
			<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 01:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>88 Jahre Heinz Wunderlich treffen 100 Jahre Seifert-Orgel in Kevelaer</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/88-jahre-heinz-wunderlich-treffen-100-jahre-seifert-orgel-in-kevelaer.html</link>
			<description>

Flüchtige Gedanken zum Faktor Zeit anlässlich eines bedenkenswerten Konzertes
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">KMD Prof. Heinz Wunderlich eröffnete die Konzertreihe zum 100. Geburtstag der Mega-Orgel am Niederrhein. Unwillkürlich drängen sich da Gedanken zum Phänomen Zeit auf, wenn sich zwei Legenden treffen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;Das Konzert war elementar strukturiert und dauerte eine Stunde. Der inhaltliche Faden „Bach-Reger-Wunderlich“ war deutlich und diente nicht nur der Wahrnehmung, dass sich Wunderlich spätestens mit den letzten Takten des zweiten Bachwerkes in eine Leistungsstärke hineingespielt hatte, die absoluten Respekt bei gleichzeitigem nimmersatten Staunen hervorrufen muss. Wunderlichs brilliante und äußerst ausdifferenzierte Agogik ließ Musik das verrichten, was sie anderen Künsten zuweilen voraus hat: Sie öffnete und schloss Deutungsebenen in Echtzeit.</p>
<p class="bodytext">Wenn ein 88-jähriger an einem gewaltigen historischen Instrument (lassen wir einmal das Sakrale beiseite) höchst virtuose Klänge gestaltet, dann birgt es die Gefahr in sich, der Anhäufung von Jahren überproportional viel Beachtung zu schenken. Vermutlich würde ein wie auch immer zu betrachtender Jugendwahn indirekt bedient, wenn die Performance des Straube-Schülers Wunderlich lediglich vor der Folie des Alters betrachtet würde. Zeit ist Gnade und somit unverdient. Zugleich wirkt sie jedoch auch wie ein Tyrann.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Nein, dieses Konzert ließ vielleicht eher die Ideen des Hl. Augustinus vergegenwärtigen. Der Kirchenlehrer machte sich bekanntermaßen Gedanken zum Wesen der Zeit. Zukünftiges und Vergangenes sind für ihn wenig greifbar, die Gegenwart in ihrer Nichtigkeit ebenso. Letztere wird bei näherer Betrachtung zum unwiederbringlichem Windhauch des Augenblicks.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Das Wunderlich-Konzert schien allein wegen der gegebenen Voraussetzungen und Atmosphäre der Idealvorstellung des Augustinus entgegenzukommen: Bereits Geschehenes und Zukünftiges mischten sich dicht ins sinnlich erfahrbare „gegenwärtige Bewusstsein“. Sie ließen nämlich das Bedürfnis groß werden, die musikalischen Momente der Reger-Straube-Schule in die Zukunft hinein fortsetzen zu können, und sei es auch nur in der Form eines Ohrwurms, der auf die nächsten Stunden oder Tage verweist. Der (nicht nur neutestamentliche) Kairos stand im Raume. &quot;Oh Augenblick, verweile doch, du bist so schön!&quot; Insofern schmerzte die relative und zugleich verständliche Kürze des Events.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Die Orgel selbst machte alles mit, so gut es ihr trotz im Übermaß vorhandener Verschmelzungsfähigkeit möglich war. Auch ohne Hochdruckstimmen und Fernwerk diente sie im wahrsten Sinne als Instrument. Die mit höchstens 100 Zuhörern übersichtlich besetzte Basilika bestätigte allerdings die Befürchtungen des Kölner Musikwissenschaftlers Roland Eberlein. Gemeint ist seine Studie „Stell dir vor, die Orgel spielt und keiner geht hin“, die im PDF-Format erhältlich ist. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;Einen besonderen Eindruck hinterließ die Situation unmittelbar nach dem Konzert unterhalb der Empore: Wunderlich blieb zunächst für längere Zeit freundlich lächelnd wie ein Denkmal inmitten des verbliebenen Kreises der Neugierigen stehen und niemand – außer ein paar Autogrammjägern – wagte es, ihn anzusprechen. Eine junge Dame durchbrach dann diese ehrfürchtige Stille ganz spontan mit der Frage, ob er denn immer noch täglich fünf Stunden lang übe. Das wusste der Meister daraufhin leise zu bestätigen: &quot;Ja, es gibt noch eine Menge interessante Literatur zu entdecken.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zeit beeindruckt.</p>
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<p class="bodytext">Fotos von HW: © Rahel Maria Glebe&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Text: Matthias Paulus Kleine&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="http://www.musikundtheologie.de/" target="_blank" >www.musikundtheologie.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>info@musikundtheologie.de</author>
			<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 22:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Kind ihrer Zeit</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/ein-kind-ihrer-zeit.html</link>
			<description>Die Klais-Orgel in St. Barbara, Mönchengladbach</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
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<p class="bodytext">In der Franziskanerkirche St. Barbara in Mönchengladbach steht das Opus 1012 der Bonner Orgelbaufirma Johannes Klais. 1954 erbaut feierte die Orgel 2004 ihr 50 jähriges Bestehen. Kurze Zeit später initiierte Organist Alexander Fabig die Restaurierung des Instrumentes. Ein Instrument, das wieder alle typischen Merkmale ihres Erbauers aufweist: Elektrische Membranladen, den Freipfeifenprospekt und den freistehenden Spieltisch mit typischem Klais Design der damaligen Zeit. Für Liebhaber solcher Instrumente genau die richtige Orgel. Mit 32 Registern auf 3 Manualen gut ausgestattet gibt es dennoch einen Nachteil: Den Standort: Ziemlich an die Wand gedrängt&nbsp; fristet die Orgel auf einer Seitenschiffempore ihr dasein. Dennoch klanglich überzeugend mit orgelbewegten Einflüssen, fast schon neobarock disponiert:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p><table border="0" width="90%" cellpadding="0" cellspacing="0" style="BORDER-COLLAPSE: collapse" class="contenttable"><tbody><tr><td width="25%" valign="top"><p class="bodytext"><strong>Hauptwerk: </strong><br />Gedacktpommer 16'<br />Principal 8'<br />Rohrflöte 8'<br />Octav 4'<br />Spitzflöte 4'<br />Nasat 2 2/3'<br />Octav 2'<br />Mixtur 4-5f<br />Trompete 8'&lt;/!&gt;</p></td><td width="25%" valign="top"><p class="bodytext">&lt;/!&gt;<strong>Schwellwerk: </strong><br />Holzflöte 8'<br />Quintadena 8'<br />Metallflöte 4'<br />Principal 2'<br />Cymbel 3-4f<br />Schalmey 8'</p></td></tr></tbody></table><table border="0" width="90%" cellpadding="0" cellspacing="0" style="BORDER-COLLAPSE: collapse" class="contenttable"><tbody><tr><td width="25%" valign="top"><p class="bodytext"><strong>Positiv: </strong><br />Lieblich Gedackt 8' <br />Weidenpfeife 8'<br />Principal 4'<br />Blockflöte 4'<br />Hohlflöte 2'<br />Sifflöte 1 1/3'<br />Scharff 4f<br />Sesquialtera 2f <br />Krummhorn 8'</p>
<p class="bodytext">Der Klang entfaltet sich sehr gut im akustikreichen Kirchenraum. Klare Prinzipale für das Fundament, Füllige Flöten, Farbige Aliquoten als Gewürz und silbrige Mixturen. Kräftig zeichnende Zungen. Ein Beusch an dieser Orgel ist auf jeden Fall lohnend. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">(Text/Bilder: Marco Ellmer) </p></td><td width="25%" valign="top"><p class="bodytext">&lt;/!&gt;<strong>Pedal: </strong><br />Principalbass 16'<br />Subbass 16'<br />Zartbass 16' <br />Octavbass 8'<br />Gedacktbass 8'<br />Choralbass 4'<br />Nachthorn 2'<br />Posaune 16'&lt;/!&gt;</p></td></tr></tbody></table>]]></content:encoded>
			
			<author>marco.ellmer@gmx.de</author>
			<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 02:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Spiel, neues Glück</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/neues-spiel-neues-glueck.html</link>
			<description>Katholische Gemeinden testen die Vorauspublikation eines neuen Gebet- und Gesangbuches  

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am ersten Adventssonntag ist es soweit. Die Stammteil-Vorauspublikation des vermutlich nach 2010 erscheinenden „Gotteslob“ wird in Testgemeinden bis zum Pfingstfest 2008 erprobt, besprochen und bewertet. Insgesamt wurden 188 Gemeinden der 37 beteiligten Bistümer ausgewählt, in denen über die konkrete Gottesdienstgemeinde hinaus jeweils bis zu zehn Familien, ein Kreis von ca. 20 aktiven Gemeindemitgliedern, pastorale Mitarbeiter und nicht zuletzt die Kirchenmusiker zu Wort kommen werden. Die Erfahrungen dieser gemeindlichen Gruppen werden maßgeblich in die weiteren Entscheidungsprozesse einbezogen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;Die anstehenden Aufgaben erfordern ein hohes Maß an Sensibilität, Verantwortungsbewusstsein und dialogischer Grundveranlagung. Viele Mühen und Brüche der Arbeit am „Gotteslob“ von 1975 sind in Erinnerung geblieben. Als wenig sinnvoll hat es sich beispielsweise erwiesen, dass einige Bistümer in ihren Eigenteil sogar einzelne Stammteillieder mit einer alten und somit konkurrierenden Text- oder Melodiefassung aufnahmen. Andererseits waren die Veränderungen an einer Vielzahl der Stammteilgesänge derart einschneidend, dass viele Gemeinden große Mühen hatten, die zum Teil erheblich veränderten Rhythmen, Melodien und Texte singen zu können. Hier stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoll ist, die zur Verfügung stehende Energie vollständig zum Einüben neuer Gesänge zu nutzen. Die Lernpsychologie weiß bereits seit langem, dass Umlernen aufwändiger ist.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Ohne Zweifel wird eine Vielzahl neuer Gesänge mit dem neuen „Gotteslob“ zur Verfügung stehen. Das Reizthema „Neues Geistliches Lied“ wird dabei sicherlich nicht nur in der kirchenmusikalischen Szene – zum Teil auch mit Reflexen und Klischees – kontrovers diskutiert werden. Gleichwohl muss zur Kenntnis genommen werden, dass von den Gottesdienstbesuchern diese in den letzten 40 Jahren entstandenen Gesänge explizit gewünscht werden. Die sog. Akzeptanzerhebung zum Stammteil des &quot;Gotteslob&quot; vom Herbst 2003 ergab diese Ausrichtung in eindeutiger Form. Auf die Verantwortlichen kommt jetzt die undankbare Aufgabe zu, hier Gutes vom Gutgemeinten zu trennen und im Einzelfall weise zu entscheiden. Eines steht nämlich offensichtlich fest: Einige Lieder des jetzigen „Gotteslob“ werden 2010 nicht mehr zu finden sein. Wie wird aber die endgültige Schnittmenge aussehen? Und vor allem: Wie werden die zukünftigen Eigenteile der Bistümer gestaltet werden? Die Spannung steigt.</p>
<p class="bodytext">Für den in der Überzahl nebenamtlichen Organisten, der auf Harmonisierungsvorlagen zurückgreifen will, wird das zukünftige Orgelbuch von besonderer Bedeutung sein. Dessen Bedürfnissen als Herausgeber gerecht zu werden, kommt der Aufgabe einer Quadratur des Kreises gleich. Einerseits soll der Orgelsatz des betreffenden Liedes auch für Organisten mit übersichtlichem technischen Vermögen spielbar sein, andererseits wird gerade von diesem Satz verlangt, dass er auf Jahre hin das harmonisierte Lied repräsentativ darstellen kann. Ein notgedrungenes Ausweichen des nebenamtlichen Organisten auf eine eigene mit Satzfehlern behaftete und häufig auch unrhythmische Harmonisierung (die man gelegentlich auch bei hauptamtlichen Kräften hören kann) käme niemandem zugute. Hiermit wäre dann aber auch das Thema einer besseren Aus- oder Fortbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker angesprochen. Dieses Spannungsfeld könnte zweifelsohne auch zum ersten Advent angegangen werden. Rein theoretisch. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;Wir wünschen den Beteiligten Weisheit und Maß. <br />Gutes Gelingen und nicht zuletzt Gottes Segen!</p>
<h6>&nbsp;(Bild(c):Autor)</h6>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>musikundtheologie@arcor.de</author>
			<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 16:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aus alt mach neu: Wiedergeburt einer Walckerin</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/aus-alt-mach-neu-wiedergeburt-einer-walckerin.html</link>
			<description>Bilder(c): m.ellmer</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;Renovierung und Umbau der Orgel der Dreieinigkeitskirche in Ludwigsburg</p>
<p class="bodytext">&nbsp;<strong>Die Orgel wurde 1972 von der ehemals in Ludwigsburg ansässigen Fa. Walcker neu erbaut. Die Disposition wurde durch den Orgelsachverständigen Dr. Hans Böhringer entworfen. Im Geiste des damaligen Kirchenumbaus wurde auch die Orgel in sachlich nüchterner Form neu gebaut. Einzelne tiefe Register im Pedal wurden von der vorher bestehenden Walcker-Orgel für den neubau übernommen. Die Disposition wurde mit wenig Grundton angelegt, obertonreiche Register dominierten damals die Registerauswahl. Die technische Realisation wurde unter Maßgabe eines großzügigen Platzangebotes für sonstige musikalische Nutzungen auf der neuen Empore angelegt. Dies führte jedoch bei der Orgel zu einer drangvollen Enge im Bereich des gesamten Pfeifenwerkes. Besonders im Schwellwerk entstanden extrem beengte Verhältnisse, dieses Werk steht vollständig in der rückseitigen Turmnische der Orgel. 1983 erfolgte eine erste Reinigung und klangliche Überarbeitung im Zuge der Kirchenrenovierung. Die Ausführung lag ebenfalls in den Händen der Erbauerfirma.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Die Orgel vor Ihrem Abbau:</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;<strong>Eine erneute dringende Reinigung stand dann ab dem Jahr 200 an. Eine starke Verschmutzung durch einen Brand im Treppenhaus in den 90er Jahren wurde damals nicht vollständig beseitigt. Viele Pfeifen sprachen vor Schmutz nicht mehr richtig an. Glücklicherweise viel diese Maßnahme nun mit der erneuten Renovierung und Neugestaltung des Kirchenraumes zusammen. Diese umfangrichen Maßnahmen machten den Ausbau des gesamten Orgelwerkes notwendig, boten so die Chance für eine gründliche Überarbeitung. Die neue Empore wurde um ca. 70cm tiefer angelegt. Dies bedingte einen Umbau&nbsp;des inneren Grundgerüstes der Orgel. Gleichsam schaffte diese Maßnahme im Schwellwerk viel Klangraum, neue register konnten so zugunsten eines grundtönigeren Klangbildes eingebaut werden. Die gesamte Technik wurde umfassend renoviert, optimiert und auch ersetzt. Traditionelle Werkstoffe wie Holz, Filz und Leder wurden 1972 durch industrielle werkstoffe wie Stahl, Aluminium und Schaumstoff in einem damaligen Fortschrittsdenken ersetzt. Diese Anwendung konnte jedoch aus heutiger Sicht in der kurzen Haltbarkeit nicht überzeugen. So wurden diese Materialien nun wieder gegen traditionelle Werkstoffe ausgetauscht. Die Registersteuerung erfolgte mit einem Mischsystem aus Pneumatik und Elektrik. Auch hier war die Haltbarkeit an Werkstoffen überschritten. Es wurde eine komplett neue Elektrik eingebaut, die Schleifen werden nun durch Schleifenzugmagnete bewegt. Der Gewinn war viel Platz im Unterbau, erstmalig seit der Erbauung der Orgel können auch alle technischen Bereiche gut zugänglich gewartet werden.</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Als Zusatz wurde eine moderne Setzeranlage eingebaut, welche dem Organisten die Möglichkeit gibt, in tausendfachen Möglichkeiten Registerkombinationen abzuspeichern und aufzurufen. In Ihrem Erscheinungsbild blieb die Orgel beim Wiederaufbau unverändert. Das wuchtige Mahagonigehäuse wurde jedoch durch eine Restauratorin neu weiß gefasst. Es passt sich so denneuen Raumdimensionen und Gestaltungen besser an. Als von vorne nicht direkt, sichtbare, aber äußerst wirkungsvolle Maßnahme wurde das Gehäuse an der Rückseite/Orgeldach nun nicht mehr vollständig geschloßen. Die Maßnahme stellte sich bei den Intonationsarbeiten als sehr wertvoll heraus. Vor allem für das in der Turmnische stehende Schwellwerk ist die Absprache in den Kirchenraum so deutlich optimiert. Die Deckenstruktur unterstützt in ihrer Formgebung dieses Werk zusätzlich. Klanglich wurde die Orgel auch durch den Austausch von Registern optimiert. Im Hauptwerk und Schwellwerk wurden Streicherstimmen ergänzt, eine wichtige Klangtradition, die zur ursprünglichen Erbauungszeit der Orgel 1972 vollkommen verloren war. Der Bereich der weichen Flötenstimmen wurde durch Umstellen und ergänzen ebenfalls optimiert. Die Orgel besitzt nun eine breite und vielfältige 8' Basis auf allen Werken. Durch den Höhengewinn im Schwellwerk war dies unter anderem erst möglich. Bei den Zungenpfeifen wurde 1972 für die Schallbecher Kupfer und Messing verwendet. Das Ziel war damals, mit vielen Obertönen der diskantlastig geprägten Orgel gerecht zu werden. Durch die gewonnenen klanglichen veränderungen wurden nun auch hier neue Zungen eingebaut bzw. Schallbecher in Zinn/Blei Legierungen neu gefertigt.</strong></p>
<p class="bodytext">&amp;nb</p><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="LEFT: 8px; WIDTH: 350px; TEXT-ALIGN: left" class="contenttable"><tbody><tr><td colspan="2" style="FONT-WEIGHT: bold; FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">I. Manual C - g''' RP</p></td><td colspan="2" style="FONT-WEIGHT: bold; FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">II. Manual C - g''' HW</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Holzgedackt</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Pommer&nbsp; </p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">16'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Rohrflöte</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">4'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Principal</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Superoktave</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">2'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Gamba</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Quinte</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">1 1/3'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Gedackt</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Scharff</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">4 - 4f.</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Octave</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">4'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Dulcian</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Quinte</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">2 2/3'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Tremulant</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Octave</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">2'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Großmixtur</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">4&nbsp;- 5f.</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">&nbsp;</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Cornett</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">4f. ab g°</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Trompete</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Tremulant</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow; HEIGHT: 32px"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow; HEIGHT: 32px"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow; HEIGHT: 32px"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow; HEIGHT: 32px"></td></tr><tr><td colspan="2" style="FONT-FAMILY: Arial Narrow; HEIGHT: 16px"><p class="bodytext"><span>III. Manual C - g''' SW</span></p></td><td colspan="2" style="FONT-FAMILY: Arial Narrow; HEIGHT: 16px"><p class="bodytext"><span>Pedal C - f'</span></p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Hohlflöte</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Printipalbass</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">16'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Viola</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Subbass</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">16'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Schwebung</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8' ab c°</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Oktavbass</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Principal</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">4'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Flötbass</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Flöte </p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">4'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Choralbass</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">4'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Nasat</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">2 2/3'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Rauschbass</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">3f. 4'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Nachthorn</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">2'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Posaune</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">16'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Terz</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">1 3/5'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Trompete</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Mixtur</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">2 - 4f.</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Oboe</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Vox humana</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8'</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"></td></tr><tr><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">Trompete</p></td><td colspan="2" style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">8' Koll.zug</p></td><td style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><p class="bodytext">&nbsp;</p></td></tr><tr style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><td colspan="4" style="HEIGHT: 31px"></td></tr><tr style="FONT-FAMILY: Arial Narrow"><td colspan="4" style="HEIGHT: 39px"><p class="bodytext">Normalkoppeln; Sub III-III; Sub III-II, Sub III-I<br />Normalkoppeln; Zungen ab; Tutti; Zimbelstern</p></td></tr></tbody></table><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Koppeln/Nebenzüge: III/II, I/II, III/I, I/II, III/P, II/P, I/P, III/III 16', III/II 16', III/I 16' Zimbelstern</p>
<p class="bodytext"><strong>In wochenlanger Arbeit wurde die Orgel vor Ort neu intoniert. Die orgel klingt nun voller, wärmer, vielseitiger. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Eine Orgel die einem breiten Spektrum an Literatur gerecht wird, ist jedoch wie ihr äußeres Erscheinungsbild im Kern die &quot;neue Orgel&quot; von 1972.</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>marco.ellmer@gmx.de</author>
			<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 16:45:25 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein &quot;offener Brief&quot;- anonym verfasst  </title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/ein-offener-brief-anonym-verfasst.html</link>
			<description>&quot;pro organo pleno&quot; verurteilt die Vergabepraxis für Orgelneubauten 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anonym versendet derzeit eine Gruppe unter dem Namen &quot;pro organo pleno- aufgebrachte Mitglieder der Kirche von Freiburg&quot; ein Schreiben an die Kirchenleitung von Freiburg und an Medien. Darin beklagen die Verfasser u.a., daß&nbsp;der Neubau der Michaelsorgel im Freiburger Münster an eine ausländische Firma vergeben worden sei - an die Schweizer Firma Metzler. Man stellt fest, daß &quot;eine Vielzahl deutscher Orgelbauer diesen Auftrag um Längen besser meistern könnten&quot;,&nbsp;an späterer Stelle beklagen die anonymen Verfasser, daß es in beiden christlichen Kirchen &quot;Mode geworden sei, Aufträge&nbsp;ins Ausland zu&nbsp;vergeben. </p>
<p class="bodytext">&quot;Es ist an der Zeit, dass die Vergabepraxis im Orgelbau deutschlandweit zur Diskussion gestellt wird&quot;, fordert &quot;pro organo pleno&quot; und moniert, daß es, ohne &quot;Anrainerländer zu verunglimpfen&quot;, im&nbsp;Ausland&nbsp;hingegen eine&nbsp;&quot;hermetische Abschottung gegen Instrumente aus Deutschland gebe&quot;. </p>
<p class="bodytext">Der zweiseitige Brief spart nicht mit deutlicher Polemik und soll, so seine Verfasser, einen &quot;Denkprozess&quot;&nbsp;bei den Adressaten auslösen. Ganz besonders beim Bischof zu Freiburg, der Inhalte des Briefes bei der Bischofskonferenz thematisieren solle. </p>
<p class="bodytext">Das Orgelmagazin kann den Brief aufgrund seiner polemisierenden Schärfe und problematischen Diktion hier nicht anonym wiedergeben,&nbsp;lädt aber statt dessen die verborgenen Urheber ein, hier offen eine Diskussion anzustoßen.&nbsp;Sicher tut&nbsp;man der eigenen Sache&nbsp;keinen Gefallen, wenn aus dem Schutz des Verborgenen verbal problematische&nbsp;Schriftsätze versandt werden.</p>
<p class="bodytext">Wenn alle Argumente auf den Tisch dürfen, alle Meinungsäußerer sich bekennen - wenn sachliche und offene Diskussion gewünscht ist, wird das Orgelmagazin gern in geeigneter Form als Plattform dienen ! &nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>orgelmagazin@gmx.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 23:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mittelalter in der Moderne, Modernes trifft Mittelalter</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/mittelalter-in-der-moderne-modernes-trifft-mittelalter.html</link>
			<description>Im schweizerischen Chur bereichert zeitgenössische Orgelbaukunst den mittelalterlichen Dom 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Auch die modernen Bauformen machen den Orgelbau hin und wieder zu einem ästhetischen Erlebnis. Wenn moderne Musikinstrumenten-Baukultur Einzug in historische Baudenkmäler hält, wird es auch für den reinen Orgel-Betrachter spannend. Ein interessantes Beispiel für moderne Gehäusearchitektur&nbsp;sehen OrgelliebhaberInnen derzeit in Chur (CH). Unlängst&nbsp;hat die Orgelbau-Manufaktur dieses Instrument in die mittelalterliche Kirche hinein gebaut.&nbsp; Spannungs- weil kontrastreicher kann diese optische Lösung kaum sein. Mehr , auch zu den klingenden Details, ist der Homepage der Orgelbauer zu entnehmen <a href="http://www.orgelbau.ch" target="_blank" >www.orgelbau.ch</a>&nbsp; oder Mail:&nbsp; (<a href="mailto:kuhn@orgelbau.ch" >kuhn@orgelbau.ch</a>) </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 09:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Orgel-Metall immer gefragter ! </title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/orgel-metall-immer-gefragter.html</link>
			<description>Auch vor Kirchen und Orgeln machen Diebe nicht halt:
in Schottland wurde nun eine komplette Orgel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die&nbsp;BBC (London) berichtet: Zwei Männer hätten am 25. September am helllichten Tag&nbsp;eine komplette Orgel&nbsp;aus der anglikanischen Andreaskirche im schottischen Uddingston (Grafschaft Lanarkshire) entwendet. Die Orgel wurde am&nbsp;hellichten Tag abmontiert&nbsp;und in einem Lieferwagen abtransportiert. Das Instrument&nbsp;soll rund&nbsp;90.000 Euro wert sein. Ob dies der reine Metall-Materialwert&nbsp;ist, wurde nicht gesagt. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>orgelmagazin@gmx.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 08:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Orgelrestaurierung in der Bernharduskirche, Baden Baden</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/orgelrestaurierung-in-der-bernharduskirche-baden-baden.html</link>
			<description>Restaurierung oder Universalorgel ? Ein Projekt in der Diskussion</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Dem hochwürdigen geistlichen Lehrer Wilhelm Weitzel“ wurde anlässlich der Orgelweihe am 9. Oktober 1921 in St. Bernhard gedankt, hatte er sich für den Orgelbau eingesetzt. </p>
<h5>Restaurierung bis zum 9. Oktober 2008?</h5>
<p class="bodytext">Seit den 90-er Jahren zeigt die Kirchenorgel im schleichenden Prozess zunehmend Mängel. Angesichts eines großen Finanzierungsvolumens, stellte sich die Frage, ob die Gelegenheit der Orgelrenovierung genutzt werden soll,um das spätromantische Klangbild wieder herzustellen. Kritiker bezweifeln, ob Input und Output in Verhältnis stehen, denn eine Restaurierung ist teurer als eine Renovierung. Zur Klärung dieser Frage wurden Sachverständige eingesetzt: Zwischenzeitlich wurde sich für eine Restaurierung entschieden, da die Orgel dadurch eine Wertsteigerung erfährt. Bereits damit ist die Entscheidung gefallen, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Jürgen Schröder, der musikalische Leiter der Steyler Orgelwochen: „Ein historisches Instrument stellt den Organisten vor besondere Herausforderungen. Reinberger, Reger haben fantastische spätromantische Werke komponiert, ein historisches Instrument ist interessant und wertvoll.“</p>
<h5>„Wie soll die Orgel nach der Restaurierung klingen?“</h5>
<p class="bodytext">Chorleiter und Organist in St. Bernhard Harald Volz: „Blick und Gehör sind nicht stimmig.“ Wer in der hellen Jugendstilkirche den Blick auf die Schauseite der Orgel richte, welche im Jugendstil gehalten ist, erwarte das dazu passende spätromantische Klang bild. Das Klangbild einer Orgel versuchte damals ein Orchester nachzuahmen. „Erwartet werden weiche Flöten, charakteristische volle Streicher, sphärische Schweberegister, eine fulminante Klangfülle“, erörtert Harald Volz. Das Gehör wird jedoch enttäuscht, da die Orgel der Bernharduskirche diesem spätromantischen Klangbild nicht gerecht wird. Der Grund hierfür liegt inder Orgelbewegung, von welcher 1959 auch die Jugendstilorgel nach Meinung Harald Volz in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dem Trend folgend, wurde die Orgel einer Barockorgel angepasst. „Der damalige Orgelbauer versuchte die alte Dame in ein barockes Kleid zu pressen“, kritisiert Harald Volz aus seiner Sicht die Fehlentscheidung. Harald Volz argumentiert, dass die die Orgel der Bernharduskirche nach der Restaurierung in Baden-Baden die einzig erhaltene Orgel mit spätromantischem Klangbild sei.</p>
<h5>„Eine Orgel sollte heute flexibel sein&quot;</h5>
<p class="bodytext">Werner Grabinger, kennt die Orgel der Bernharduskirche seit 41 Jahren, er war Schüler von Dr. Meermann und ist Toningenieur beim Südwestfunk. Organist ist er aus „Freude zur Musik“. Wenn die Restaurierung nach einem rein romantischen Klangbild ausgerichtet wird, so wird „das Klangbild, was wir jetzt haben, so nicht mehr geben“, erklärt Werner Grabinger. Auf die Frage, was er befürchte, lautet seine Antwort: „Heutzutage sollte eine Orgel flexibel sein. Eine Orgel sollte mehrere Stile spielen können und breitbeinig angelegt sein. Vor allem die Durchsichtigkeit geht verloren wie Flöten und aliquoten Mixturen.“ Werner Grabinger begründet, was er vermissen wird: „Die Polyphonie und Durchsichtigkeit des Klangs geht verloren. Er denkt an die Barockwerke – Bach und Polyphonie gehören zusammen. Wie wird Bach auf einer rein spätromantischen Orgel klingen?“</p>
<p class="bodytext">Gemeinsam mit dem Orgelbauer kann eine Lösung gefunden werden.Das dritte Manual ist eine Perspektive, um beiden Interessen gerecht zu werden, dort liegen klangliche Potenziale. Einigkeit und Optimismus besteht auch hinsichtlich der Frage, ob die Restauration zum 9. Oktober 2008 abgeschlossen sein wird. Harald Volzund Werner Grabinger teilen die Meinung, dass dies ein realistisches Ziel sei.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>info@epidauris.de</author>
			<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 10:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fetisch Durchsichtigkeit.</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/fetisch-durchsichtigkeit.html</link>
			<description>Eine Replique auf Baden-Badener Argumente </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In dem Artikel zur Erneuerung der Orgel von St. Bernhardus in Baden-Baden ist die Prägnanz der Argumente baden gegangen. Diese schöne Kirche aus dem Jugendstil-Jahrzehnt soll eine adäquate Orgel (wieder-) bekommen. &nbsp;Dass der Disput über Orgelgeschmack nie abbricht, solange Orgeln entstehen oder restauriert werden, ist ein Zeichen kreativen Umgangs mit Instrument und Musik. Leider ist der Umgang mit den Argumenten hier ungenau und somit nicht ganz triftig. Die Orgel kann nicht flexibel sein. Sie wird flexibel vom Organisten eingesetzt, und dies kann er mit jeder Orgel machen. Jede romantische Orgel hat immer einige&nbsp; Register, mit denen Bach gespielt werden kann. &quot;Die Durchsichtigkeit geht verloren wie Flöten und aliquote Mixturen&quot;. Unabhängig von der schwachen Ausdrucksweise: Was ist gemeint? Hängt die Durchsichtigkeit nur an dem Einsatz von Flöten und Mixturen? Die Durchsichtigkeit ist abhängig von der Spielweise des Organisten, von der Phrasierung z.B. und von nicht überladener Registrierung. Bei ca 40 Registern sollte bei romantischsten Orgel eine Prinzipalreihe vorhanden sein, die nicht zu dick aufträgt, dazu ein paar genügend helle Stimmen (Was heisst aliquote Mixturen? Aliquoten ist der Oberbegriff). Polyphonie und Durchsichtigkeit des Klanges geht verloren. Bach war nicht Polyphoniker - die Polyphonie hatte um 1550 ihren Höhepunkt überschritten - sondern Kontrapunktiker. Nach der Redensart aus dem 19. Jahrhundert wird das als gleich angesehen. Doch der Polyphoniker wird niemals den Generalbass als Finis seiner Musikauffassung ansehen. Bach war ein genialer Harmoniker, der den Kontrapunkt einsetzte, um den Stimmenfluss lebendig zu gestalten, die Stimmen stehen in unentwegtem Dialog miteinander. Selbst die Fugen enthalten häufig Themen, in die ein Dreiklang eingebaut ist (Kunst der Fuge). Die Bachzeit war längst zu harmonischem Gestalten übergegangen, und Bach war der beste von allen zeitgenössischen Komponisten. Dann wird häufig der Begriff Durchsichtigkeit gebraucht. Dieser Begriff bezeichnet&nbsp;die visuelle Beschaffenheit eines Materials. Das Auge ist ein analytisches Sinnesorgan, es kann gezielt beobachten, ohne viel Übung. Das Ohr ist ein synthetisches, rezeptives Organ, ist der Gesamtheit der akustischen Erscheinungen ausgeliefert. Nur mit viel Übung ist das gezielte Hören möglich. Es ist fraglich, ob ein gezieltes Heraushören von Einzelstimmen&nbsp;aus einem harmonisch beherrschten Musikstück vom Komponisten angestrebt ist. </p>
<p class="bodytext">Ausserdem, was steht hinter dem &quot;polyphonen&quot; Satz, wenn er durchsichtig sein soll, was soll man beim Durchsehen entdecken? Es ist doch die Stimmenbewegung selbst, nichts durch sie hindurch. </p>
<p class="bodytext">Es sind nicht die orchestralen Werke Bachs, wie viele Präludien, um deren Aufführbarkeit gefürchtet wird , sondern die Fugen, die selbst in Formen von Concerti z.B. auftreten. Um Passacaglia, Toccaten, Fantasien, u.ä. braucht man sich keine Sorgen machen. Die Triosonaten sind&nbsp;in Kammerbesetzung gut spielbar. Vielleicht sind die Zungenstimmen zu voluminös, die könnte man sparsam einsetzten. Ich habe selbst eine rein französich disponierte Orgel (30 Register). Bisher hat sich kein Konzertorganist gescheut, Bach zu spielen. Und dass Walckerorgeln aus der Jahthundertwende um 1900 Bach vertragen, beweisen manche Aufnahmen.</p>
<p class="bodytext">Wenn man sich für einen Orgeltyp entscheidet, sollen bei der Argumentation wenigstens die Argumente stimmen und Begriffe genau gewählt werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>henrikwirz.de@aol.com</author>
			<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 10:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Orgel Typologie</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/orgel-typologie.html</link>
			<description>Persönlich - Philosophisches zur Orgel </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Aus der Antike sind Typologien (Platon/Aristoteles) überliefert, die den Menschen in Funktionen einteilen: Denken-Fühlen-Wollen (Begehren). Der Oberbau ist für den geistigen Bereich zuständig, der Mittelbau beherbergt das Empfinden/Fühlen, der Unterbereich ist mit dem Begehren, dem Triebhaften beschäftigt. Diese drei Schichten haben sich etwas bereichert bis heute bewährt. Der Eine ist dies mehr, der Andere das. Man ist also ganz schön gemischt kulturell tätig. Für mich sind die bekannten Orgeltypen, die Norddeutsche hell silbern klingende, die Romantische grundtönige und die Französische mit den tiefen, schnarrenden 16/32-füssigen Zungen Repräsentanten der genannten Typologien. Die vielen Aliquoten streben in den spirituellen, geistigen Bereich, die vielfältig sanften, gedeckten, leicht streichenden 8-füssigen, ätherischen umwärmen die emotionale Sphäre und die knorrigen, dröhnenden, röhrenden aber meist doch schlanken Tieftöner umwummern den trieblichen Teil unseres Körper-Ichs. Ich liebe Bach und die helle Barockorgel, ich mag die wärmende Reger-Orcherster-Orgel (Z.B. Walcker), ich schwärme für die französische zungige, unterleiblich-bäuchige, auch ätherisch schwebende Symphonie-Orgel. Was seid Ihr für Orgeltypen? Durch fleißiges Gottesdienstspielen ist man für alle drei Schichten exkulpiert.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>henrikwirzde@aol.com</author>
			<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 11:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein weiteres Schmuckstück in der Schwalmtaler Orgellandschaft</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/ein-weiteres-schmuckstueck-in-der-schwalmtaler-orgellandschaft.html</link>
			<description>Die Restaurierung der historischen Orgel in St. Jakobus Lüttelforst</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bericht über die Restaurierung der historischen Orgel in St. Jakobus Lüttelforst</p>
<p class="bodytext">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img src="uploads/RTEmagicC_a4d9bd26db.jpg.jpg" border="0" height="258" width="344" alt="" /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Daten &amp; Fakten:<br />Erbauer und Baujahr: </p>
<p class="bodytext">Vor und während der Restauration nicht feststellbar. Der Form des Prospektes nach stammt die Orgel aus der zeit um 1750<br />Ankauf: 1805, wahrscheinlich aus der ehemaligen Zisterzienserinnen-Abtei Eppinghofen im Kreis Neuss<br />Umbau &amp; Reparatur: 1883 von Orgelbaumeister B. Tibus, RheinbergReparatur in den 50er Jahren durch L. Verschueren, Holland</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Restauration: 1980/81 durch die Orgelbauwerkstatt Fischer &amp; Krämer Endingen am Kaiserstuhl<br />Letzte Arbeiten: 2002 Reinigung und behutsame Nachintonation durch Johannes Klein und Marco Ellmer<br />Orgelsachberatung: Prof. Dr. Hans Hulverscheidt (Denkmalamt) und Münsterkantor Viktor Scholz</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Heutige Dispositon nach der Restauration 1980/81:</p>
<p class="bodytext">Cornet 3fach neu, c'-f'''<br />Praestant 4' C-gs Prospekt, ab a-c''' alt, cs'''-f''' ca. 1850<br />Holpfeif 8' C-c''' alt, C-cs Holz, ab cs in Zinn<br />Gamba 8' C-H gemeinsam mit Holpfeif 8', ab c-c''' alt (1850)<br />Flageolet 2' C-f''' neu<br />Holflöte 4' C-h'' gedeckt, alt, ab c'''-f''' konisch offen<br />Oktave 2' C-c''' alt, cs'''-f''' ca. 1850<br />Quint 3' C-f' gedeckt, alt, ab fs' alt, offen<br />Mixtur 1' 1'-Chor z. T. Alt, sonst neu<br />Trompete 8' B/D C-f''' neu</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_dd59c48534.jpg.jpg" border="0" height="212" width="302" alt="" /></p>
<p class="bodytext">Foto: 2002 (Jürgen Schröder, orgelmagazin.com)</p>
<p class="bodytext">Die einzelnen Altersstufen der Metallregister sind gut zu erkennen. Der älteste Pfeifenbestand sind die register Praestant 4', (Prospekt), Holpfeif 8', Holflöte 4', Octave 2', Quinte 3', 1' Chor Mixtur 1'. Diese Pfeifen sind von der Bauart und Legierung aus dem 18. Jahrhundert. (Rote Lötfarbe an den Rund- und Längsnähtennoch aus der Erbauerzeit. </p>
<p class="bodytext">Die neuen Register wurden nach Mensur und Bauart der historischen Register neu gefertigt.<br />Die Stimmung der Orgel konnte nach den vorhandenen Registern festgelegt werden und entspricht weitgehend der heutigen Stimmhöhe.<br />Die Spielanlage befindet sich auf der C-Seite der Orgel (seitlich). Die Klaviatur wurde neu gefertigt: Untertasten mit Ebenholz belegt, Obertasten Ebenholz mit Elfenbeinauflage. Tafelbreite der Klaviatur: 748mm (nach historischem Vorbild; Mitte C-f''' 726mm. Klaviaturbacken und Arretierungsleisten wurden in Kirschbaum gefertigt. <br />Das Orgelgehäuse stammte aus der Erbauerzeit der Orgel. Der Prospekt ist 5teilig gegliedert. Er besteht aus einem großen Rundturm in der Mitte, zwei kleinen Rundtürmen seitlich und zwei Flachfeldern.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>marco(punkt)ellmer(at)gms(punkt)de</author>
			<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 22:22:20 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kunstwerk zum 125.Geburtstag</title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/kunstwerk-zum-125geburtstag.html</link>
			<description>Statt der grauen Tristesse beherrscht nun ein überdimensionales Kunstwerk die Seitenwand der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Statt der grauen Tristesse beherrscht nun ein überdimensionales Kunstwerk die Seitenwand der Orgelbauwerkstatt in der Bonner Köllngasse. Graffiti der beiden spanischen Graffitikünstler ARIZ UND SAGÜE aus Barcelona fasst im farbenfroh-kühnen Schwung das Thema Pfeifenorgel und Geburtstag der traditionsreichen Firma auf und macht die Wand zu einem faszinierenden Hingucker. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 11:34:58 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Orgel ist angekommen </title>
			<link>http://www.orgelmagazin.com/pfeifensplitter/einzelansicht/artikel/orgel-ist-angekommen.html</link>
			<description>Die schottische Salonorgel der Firma Klais (siehe voriger Bericht: Orgel kam per Hubschrauber) ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die schottische Salonorgel der Firma Klais (siehe voriger Bericht: Orgel kam per Hubschrauber) ist fertig aufgebaut und wird z.Zt. intoniert. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 21:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>