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Die Klais-Orgel in St. Barbara, Mönchengladbach

Ein Kind ihrer Zeit

Von: Marco Ellmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Franziskanerkirche St. Barbara in Mönchengladbach steht das Opus 1012 der Bonner Orgelbaufirma Johannes Klais. 1954 erbaut feierte die Orgel 2004 ihr 50 jähriges Bestehen. Kurze Zeit später initiierte Organist Alexander Fabig die Restaurierung des Instrumentes. Ein Instrument, das wieder alle typischen Merkmale ihres Erbauers aufweist: Elektrische Membranladen, den Freipfeifenprospekt und den freistehenden Spieltisch mit typischem Klais Design der damaligen Zeit. Für Liebhaber solcher Instrumente genau die richtige Orgel. Mit 32 Registern auf 3 Manualen gut ausgestattet gibt es dennoch einen Nachteil: Den Standort: Ziemlich an die Wand gedrängt  fristet die Orgel auf einer Seitenschiffempore ihr dasein. Dennoch klanglich überzeugend mit orgelbewegten Einflüssen, fast schon neobarock disponiert:

 

Hauptwerk:
Gedacktpommer 16'
Principal 8'
Rohrflöte 8'
Octav 4'
Spitzflöte 4'
Nasat 2 2/3'
Octav 2'
Mixtur 4-5f
Trompete 8'</!>

</!>Schwellwerk:
Holzflöte 8'
Quintadena 8'
Metallflöte 4'
Principal 2'
Cymbel 3-4f
Schalmey 8'

Positiv:
Lieblich Gedackt 8'
Weidenpfeife 8'
Principal 4'
Blockflöte 4'
Hohlflöte 2'
Sifflöte 1 1/3'
Scharff 4f
Sesquialtera 2f
Krummhorn 8'

Der Klang entfaltet sich sehr gut im akustikreichen Kirchenraum. Klare Prinzipale für das Fundament, Füllige Flöten, Farbige Aliquoten als Gewürz und silbrige Mixturen. Kräftig zeichnende Zungen. Ein Beusch an dieser Orgel ist auf jeden Fall lohnend.

 

(Text/Bilder: Marco Ellmer)

</!>Pedal:
Principalbass 16'
Subbass 16'
Zartbass 16'
Octavbass 8'
Gedacktbass 8'
Choralbass 4'
Nachthorn 2'
Posaune 16'</!>


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